KI-Beratung: erst die Frage, dann die Technik
Die meisten Unternehmen brauchen keine KI-Strategie, sondern eine ehrliche Antwort auf eine einfache Frage: Lohnt sich das bei uns überhaupt, und wenn ja, wo zuerst? Genau darauf zielt die KI-Beratung von Escalt.
Warum die meisten KI-Projekte an der falschen Stelle anfangen
Der übliche Ablauf: Ein Werkzeug wirkt beeindruckend, es wird eingeführt, und ein halbes Jahr später benutzt es kaum jemand. Der Fehler steckt selten in der Technik. Er steckt darin, dass niemand vorher geprüft hat, welche Aufgabe eigentlich gelöst werden sollte.
KI-Beratung bei Escalt dreht die Reihenfolge um. Am Anfang steht kein Werkzeug, sondern Ihr Arbeitsalltag: Welche Tätigkeiten wiederholen sich? Wo warten Mitarbeitende auf Informationen? Welche Aufgabe kostet regelmäßig einen ganzen Nachmittag, ohne dass jemand dabei etwas entscheidet? Solche Stellen sind die Kandidaten. Alles andere ist erst einmal Zeitvertreib.
Was die Beratung konkret liefert
- Prozessaufnahme: eine nüchterne Bestandsaufnahme Ihrer Abläufe — dort, wo tatsächlich gearbeitet wird, nicht im Organigramm.
- Einsatzfelder mit Bewertung: welche Aufgaben sich für KI eignen, welche nicht, und warum. Auch die Absagen werden begründet.
- Aufwand und Nutzen je Feld: was eine Umsetzung ungefähr kostet und was sie einspart — als Größenordnung, nicht als Scheingenauigkeit.
- Priorisierte Empfehlung: womit anfangen, was warten kann, was besser gar nicht.
- Risiken und Rahmenbedingungen: Datenschutz, Abhängigkeit von Anbietern, Qualitätssicherung, Aufwand für die Pflege.
Am Ende steht ein Dokument, mit dem Sie auch ohne Escalt weiterarbeiten könnten. Das ist beabsichtigt: Eine Beratung, deren Ergebnis nur mit dem Berater etwas wert ist, war keine.
Wo KI nach unserer Erfahrung nicht die Antwort ist
Es gehört zur Beratung, das offen zu sagen. Wenn ein Prozess selten vorkommt, wenn jedes Mal eine echte fachliche Entscheidung nötig ist, oder wenn die zugrunde liegenden Daten unvollständig und widersprüchlich sind, dann bringt ein KI-System vor allem neue Arbeit. In solchen Fällen ist eine saubere Prozessdigitalisierung oder eine Modernisierung der bestehenden Systeme der deutlich wirksamere Schritt — und oft auch der günstigere.
Datenschutz gehört in die Bewertung, nicht ins Kleingedruckte
Sobald personenbezogene Daten im Spiel sind, entscheidet die Wahl des Anbieters mit darüber, ob ein Einsatzfeld überhaupt in Frage kommt. Escalt bewertet das mit: Wo werden Daten verarbeitet, welche Rechtsgrundlage trägt den Einsatz, was muss vertraglich geregelt sein. Die eigene Verarbeitung findet grundsätzlich innerhalb der EU statt; Näheres steht in der Datenschutzerklärung.
Förderung: der Punkt, an dem viele danebengreifen
Ein Hinweis, der öfter für Enttäuschung sorgt, als er müsste: Reine Beratungs- und Schulungsleistungen sind über den Digitalbonus Bayern nicht förderfähig. Gefördert werden sie nur dann, wenn sie zu einer tatsächlich eingeführten Lösung gehören — und auch dann höchstens mit 50 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Wer also plant, ohnehin etwas umzusetzen, sollte Beratung und Schulung von Anfang an mit in den Antrag nehmen, statt sie später separat zu beauftragen. Und wie bei jedem Digitalbonus-Vorhaben gilt: Der Antrag muss gestellt sein, bevor beauftragt wird.
Häufige Fragen zur KI-Beratung
Was kostet eine KI-Beratung?
Das hängt vom Umfang ab — entscheidend ist, wie viele Prozesse aufgenommen werden. Für einen Betrieb mit klar umrissenem Bereich ist die Bestandsaufnahme in wenigen Tagen erledigt. Eine belastbare Zahl nennen wir nach dem Erstgespräch, nicht vorher.
Wie lange dauert das?
Von der Prozessaufnahme bis zur Empfehlung vergehen üblicherweise zwei bis vier Wochen. Der größte Teil davon ist Abstimmung mit Ihren Leuten — ohne die wird die Analyse nichts wert.
Müssen wir danach mit Escalt umsetzen?
Nein. Das Ergebnis ist so aufgebaut, dass Sie es auch einem anderen Dienstleister vorlegen oder intern umsetzen können. Wenn Escalt die Umsetzung übernimmt, ist das eine getrennte Entscheidung.
Ist eine reine KI-Beratung über den Digitalbonus Bayern förderfähig?
Nein. Beratungs- und Schulungsleistungen ohne Implementierung einer Lösung sind ausdrücklich ausgeschlossen. Förderfähig werden sie erst, wenn sie zu einem konkreten Umsetzungsprojekt gehören, und auch dann nur bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Wer eine Umsetzung ohnehin plant, sollte die Beratung deshalb gleich mit beantragen.
Wir haben noch gar keine Daten aufbereitet — ist das zu früh?
Im Gegenteil, das ist der richtige Zeitpunkt. Genau dann lässt sich noch entscheiden, welche Daten überhaupt gebraucht werden. Nachträglich Struktur in gewachsene Bestände zu bringen, ist der teurere Weg.
Passt oft zusammen
Eine Empfehlung ist nur so viel wert wie ihre Umsetzung — deshalb greifen Beratung und Entwicklung bei Escalt ineinander.
Schulungen, damit KI-Tools im Alltag wirklich genutzt werden
Lohnt sich KI in Ihrem Unternehmen?
Zwanzig Minuten am Telefon genügen für eine erste, ehrliche Einschätzung.