KI-Workshops, nach denen die Werkzeuge auch benutzt werden
Die Lizenzen sind gekauft, die Einführung war informativ — und im Alltag ändert sich nichts. Escalt hält Workshops deshalb an den Aufgaben Ihres Teams ab, nicht an Beispielen aus der Anbieterpräsentation.
Warum Schulungen so oft verpuffen
Eine typische KI-Schulung zeigt, was ein Werkzeug alles kann. Zurück am Schreibtisch steht aber nicht die Frage „was kann das Werkzeug?“, sondern „wie mache ich damit die Sache, die vor mir liegt?“. Zwischen beidem klafft eine Lücke, und die schließt keine Folienpräsentation.
Deshalb beginnen die Workshops bei Escalt mit einer Sammlung echter Aufgaben aus dem Teilnehmerkreis — Angebotstexte, Auswertungen, wiederkehrende Korrespondenz, Recherchen, Protokolle. An diesen Aufgaben wird gearbeitet. Was am Ende des Tages entsteht, ist nicht ein Zertifikat, sondern eine Handvoll Abläufe, die am nächsten Morgen bereits funktionieren.
Aufbau eines Workshops
- Vorbereitung: kurzes Gespräch mit der Leitung und Sammlung typischer Aufgaben aus dem Team.
- Grundlagen, so knapp wie möglich: was die Werkzeuge tun, wo sie zuverlässig sind und wo nicht. Ohne Technikvortrag.
- Arbeit an echten Fällen: der längste Teil. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer bringt eigene Aufgaben ein.
- Verlässliche Abläufe festhalten: was funktioniert hat, wird schriftlich festgehalten und bleibt im Unternehmen.
- Grenzen und Regeln: welche Daten hineindürfen, welche nicht, und woran man ein falsches Ergebnis erkennt.
Der Teil, den andere weglassen: was schiefgehen kann
KI-Werkzeuge erzeugen mühelos Text, der richtig klingt und falsch ist. Ein Team, das das nicht erkennt, arbeitet schneller in die falsche Richtung. Ein fester Bestandteil jedes Workshops ist deshalb das Gegenteil einer Produktvorführung: bewusst herbeigeführte Fehler, und die Frage, woran man sie hätte bemerken müssen.
Dazu gehört auch der nüchterne Umgang mit Daten. Kundendaten, Personalangelegenheiten, Vertragsentwürfe — was in ein öffentliches Werkzeug eingegeben wird, verlässt das Unternehmen. Welche Regeln bei Ihnen gelten sollen, wird im Workshop gemeinsam festgelegt, damit hinterher niemand raten muss.
Format und Umfang
Üblich ist ein Tag vor Ort mit sechs bis zwölf Teilnehmenden — genug, damit jeder mit eigenen Aufgaben drankommt. Für größere Teams sind mehrere Durchläufe sinnvoller als eine Großveranstaltung. Auf Wunsch folgt nach einigen Wochen ein kurzer zweiter Termin: Dann sind die echten Fragen da, und die sind meist wertvoller als alles, was am ersten Tag gefragt wurde.
Förderung: bitte nicht darauf verlassen
Ein Hinweis, der öfter für Enttäuschung sorgt, als er müsste: Reine Beratungs- und Schulungsleistungen sind über den Digitalbonus Bayern nicht förderfähig. Gefördert werden sie nur dann, wenn sie zu einer tatsächlich eingeführten Lösung gehören — und auch dann höchstens mit 50 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Wer also plant, ohnehin etwas umzusetzen, sollte Beratung und Schulung von Anfang an mit in den Antrag nehmen, statt sie später separat zu beauftragen. Und wie bei jedem Digitalbonus-Vorhaben gilt: Der Antrag muss gestellt sein, bevor beauftragt wird.
Häufige Fragen zu KI-Workshops
Für wen sind die Workshops gedacht?
Für Teams, die KI-Werkzeuge im Alltag einsetzen sollen — Verwaltung, Vertrieb, Angebotswesen, Projektleitung. Vorkenntnisse sind nicht nötig, technisches Interesse auch nicht.
Wie viele Teilnehmende sind sinnvoll?
Sechs bis zwölf. Darüber kommt nicht mehr jeder mit eigenen Aufgaben zum Zug, und genau daran hängt die Wirkung.
Findet der Workshop bei uns oder bei Escalt statt?
In der Regel bei Ihnen vor Ort, weil dort die echten Arbeitsmittel und Beispiele sind. Online ist möglich, verliert aber an Wirkung.
Welche Werkzeuge werden gezeigt?
Die, mit denen Sie tatsächlich arbeiten sollen oder bereits arbeiten. Wenn diese Entscheidung noch offen ist, gehört sie vor den Workshop — dafür ist die KI-Beratung der richtige Schritt.
Sind KI-Schulungen über den Digitalbonus Bayern förderfähig?
Nur im Zusammenhang mit einer eingeführten Lösung. Eine Schulung für sich genommen ist von der Förderung ausgeschlossen; gehört sie zu einem Umsetzungsprojekt, zählt sie mit bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben mit.
Passt oft zusammen
Schulung wirkt am besten, wenn vorher geklärt ist, wofür die Werkzeuge eigentlich eingesetzt werden sollen.
Sollen Ihre Leute KI-Werkzeuge wirklich nutzen?
Sagen Sie kurz, womit Ihr Team täglich zu tun hat — daraus wird der Workshop gebaut.