Digitalisierung im Handwerk: was bei zwei Betrieben heute digital läuft
TEUS Haustechnik und PioNa Baukonzept hatten zu Beginn weder eine Website noch digitale Abläufe. Heute kommen ihre Aufträge über die Website herein, und Anfragen, Angebote, Rechnungen, Buchhaltung und Kundenverwaltung laufen digital.
Stand: Oktober 2026 · Escalt GmbH, Reichertshausen
Die Ausgangslage: nichts davon gab es
TEUS Haustechnik, ein Sanitär- und Heizungsbetrieb aus Garching bei München, und PioNa Baukonzept, ein Betrieb für Trockenbau und Innenausbau aus Reichertshausen, sind bei null gestartet: keine Website, keine digitalen Abläufe — weder für Kundenanfragen noch für Angebote, Rechnungen, Buchhaltung oder Kundenverwaltung.
Was heute digital läuft
- Kundenanfragen: Aufträge kommen über die Website herein.
- Angebote und Rechnungen: Angebots- und Rechnungserstellung laufen digital.
- Kundenmanagement: die Kundenverwaltung ebenfalls.
- Buchhaltung: läuft automatisiert.
- Neukundengewinnung: die Ansprache neuer Kunden läuft automatisiert.
Im Einzelnen unterscheiden sich die beiden: Bei PioNa ist die Bearbeitung eingehender Aufträge automatisiert, bei TEUS ist die Auftragsabwicklung deutlich vereinfacht.
Die Reihenfolge, in der so etwas entsteht
Beide Projekte begannen nicht mit Software, sondern mit Beratung und Planung: erst klären, wo im Betrieb tatsächlich Zeit verloren geht und was davon sich zu ändern lohnt. Danach kam die Website, die Anfragen einsammelt, und dann die Abläufe dahinter. Mehr dazu auf der Seite Digitalisierung für Handwerksbetriebe.
Womit ein Betrieb anfängt
Nicht mit allem auf einmal. Typisch ist nicht der Wunsch nach neuer Software, sondern das Gefühl, dass zu viel liegen bleibt: Anfragen, Angebote, Rechnungen. Die Stelle, an der am meisten liegen bleibt, ist der sinnvolle Anfang.
Förderung
Handwerksbetriebe gehören zur gewerblichen Wirtschaft. Für kleine Betriebe kommt deshalb der Digitalbonus Bayern in Frage: bis zu 50 % der förderfähigen Kosten. Der Antrag muss gestellt sein, bevor beauftragt wird.
Häufige Fragen
Was hatten die beiden Betriebe vor dem Projekt?
Keine Website und keine digitalen Abläufe — weder für Kundenanfragen noch für Angebote, Rechnungen, Buchhaltung oder Kundenverwaltung.
Muss ein Handwerksbetrieb alles auf einmal umstellen?
Nein. Sinnvoll ist, an der Stelle anzufangen, an der am meisten liegen bleibt — bei den Anfragen, den Angeboten oder den Rechnungen.
Ist so ein Vorhaben förderfähig?
Für kleine gewerbliche Betriebe kommt der Digitalbonus Bayern in Frage: bis zu 50 % der förderfähigen Kosten. Der Antrag muss gestellt sein, bevor beauftragt wird.
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Wo bleibt in Ihrem Betrieb am meisten liegen?
Erzählen Sie es uns kurz — das Erstgespräch dauert 15–30 Minuten und kostet nichts.
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